2011
Sportler des Jahres 2011: Christa Holler Pokalübertgabe durch 1. Vorsitzenden Frank Strathmann, 2. Vorsitzende Gisela Müller und Sportkreisvorsitzendem Hans Böhl
Christa Holler
Nach einem erfolgreichen Jubiläumsjahr ist es besonders schwer eine Ehrung für einen „Sportler des Jahres“ durchzuführen, wo doch klar ist, dass die Betonung gar nicht auf „Sportler“ liegt.
Unsere Wahl viel dann aber doch eindeutig auf ein Vereinsmitglied, das sich mit sehr viel Engagement für Diedenbergen in einer großen Vielfalt einbringt. Ob nun Turnverein, Tanzsport oder Kirche. Und im Grunde noch nicht einmal eine Sportlerin ist.
Im Grunde heißt, sie ist nicht aktive Teilnehmerin in einer unserer vielen Sportstunden. Dafür hat sie vermutlich bei dem vielen Engagement gar keine Zeit. Aber sie ist fit wie ein Turnschuh. Tritt regelmäßig mit Hingabe auf Diedenberger Bühnen auf.
Im Turnverein ist sie aktive Mitstreiterin bei der Waldweihnacht. Ohne sie würde etwas fehlen. Auch beim Kinderfasching ist sie als Frau Hektisch nicht mehr wegzudenken.
Auf unserem Festkommers war sie neben Freddy Junghenn eine wichtige Säule im Programm. Und auch bei vielen anderen Veranstaltungen (ob nun Tag der Jugend, Kindersportabeichen, Kindersporttag) ist sie gern mit ihrer Hilfe aktiv unterstützend dabei.
Sie steht stellvertretend auch ein wenig für ihre Männer. Denn ohne Achim hätte die Halle beim Neujahrsempfang nicht die dekorative Hallendecke. Und die Taekwondos hätten einen Nachwuchstrainer weniger.
Unserer diesjährige Sportlerin des Jahres möchten mit dieser Auszeichnung für das persönliche Engagement, aber auch das ihrer Familie bedanken!
2010
Bianca Krille-Mensing
Bianca ist seit vielen Jahren Übungsleiterin im Kinderturnen. Dann kam das Jahr 2007 und der Verein hat in seinem Zukunftsworkshop u.a. auch über die Jugendarbeit laut nachgedacht. Bianca, als Teilnehmerin mitten im Geschehen, erklärte sich spontan bereit das Amt des Jugendwartes zu übernehmen.
Seit dem kümmert sie sich intensivst um die Jugendarbeit. Ist nicht müde in den Abteilungen als Querfunktion den Kontakt zu den Jugendlichen zu suchen.
Sie führte den „Tag der Jugend“ und den „Familientag“ ein. Bereitet gemeinsam mit den Jugendlichen die Veranstaltungen vor und bringt damit echten Mehrwert in den Verein. Sie hat die Saat gesät und in jedem Jahr weiter ist die Ernte größer. Aber nur durch ihren unermüdlichen Einsatz, sich nicht von Hiobsbotschaften abschrecken lassend, kämpft sie für ihre Jugendlichen.
Sie liess sich zur Jugendleiterin mit einer „C“- Lizenz ausbilden. Besuchte Workshops und Folgeseminare, um für ihre Klientel richtig „fit“ zu sein. Und inzwischen hat sie auch eine Trainer-„C“-Lizenz erworben.
Als ob das noch nicht genug wäre, hat sie die für den Verein so wichtige Jugendarbeit an der Wurzel wieder aufgenommen. Die Kooperation mit dem Kindergarten „Frechdachs“ geht auf ihre Aktivität zurück. Und der Landessportbund sponsert das Ganze auch noch.
Auch eine Kooperation mit der Philipp-Keim-Schule geht auf Bianca zurück. Für die Erst- und Zweitklässler führen wir eine BewegungsAG in der Turnhalle durch und für die Dritt- und Viertklässler haben wir eine SchwarzlichtAG eingeführt. Hier wird sie im Übrigen von Marion Müller tatkräftig unterstützt.
Wenn für eine Aufgabe Freiwillige gesucht werden, so kann man sicher sein, dass Bianca dabei ist.
Für all das ist sie unsere diesjährige Sportlerin des Jahres!
2009
Michael Herzog
Auf dem Neujahrsempfang 2010 konnte Vereinsvorsitzender Frank Strathmann wieder einmal voller Freude vor die zahlreichen Ehrengästen treten: „Wenn alles geklappt hat, dann ist es auch in diesem Jahr gelungen den Sportler des Jahres als Überraschungsehrung zu verkünden.“
Er hat sich in diesen Jahren nicht nur sportlich im Verein betätigt. Nein, er hat sogar eine Menge vieler junger und älterer Menschen um sich geschart und engagiert sich immens. Im Wesentlichen natürlich in seiner Abteilung, aber auch darüber hinaus, wenn es um den Verein geht.
Wenn der Tag nicht nur 24 Stunden hätte, sondern 48, auch diese Zeit würde unser Sportler des Jahres ganz problemlos nutzen und seinem Sport und seiner Familie widmen.
Disziplin, ist bei seinem Sport unerläßlich. Genauso der regelmäßige Wettkampf: nicht nur zum Spass an der Freude, sondern auch als Anreiz. Nicht nur im Verein, auch ausserhalb bei Turnieren.
Der Zusammenhalt der Taekwondos fördert er durch regelmäßige gesellige Abteilungsveranstaltungen. Das verbindet die Sportler untereinander und machen das Angebot auch für andere interessant. Geschickt werden auch junge Menschen durch Übernahme von Aufgaben als Helfer tiefer in den Sport eingebunden.
Unterstützung erhält er durch weitere Trainer und Co-Trainer aus der Jugendarbeit. Eine tolle engagierte Truppe, nicht nur - aber auf jeden Fall auch wegen Michael Herzog!
2008
Wolfgang Spieler
Der Turnverein Diedenbergen zeichnet in jedem Jahr einen Sportler oder eine Sportlerin mit einer Ehrung aus. Dabei kommt es uns nicht auf sportliche Höchstleistung an, sondern vor allem auf das Mitwirken im Verein. Unser diesjähriger Sportler des Jahres ist erst 1996 Mitglied des Turnvereins Diedenbergen geworden und hat sich der Fitnessgruppe Herren angeschlossen.
Nach Fertigstellung des Turnhallenneubaus war er einer der Ersten, die sich für den Ausbau einer Boulebahn hinter der Turnhalle und die Gründung einer neuen Sportgruppe im TVD „Boule“ einsetzte. Kurz entschlossen hat er dann auch die Aufgabe eines Abteilungsleiters unter der Bezeichnung „Bouledirektor“ wie Eingeweihte sagen, übernommen. Hier sorgt er für gute Stimmung und die notwendige Organisation. Last but not least ist er einer der eifrigsten Wanderer in unserem Verein. Wolfgang ist ein sehr engagierter Sportkamerad, der jederzeit bereit ist mit zu helfen. Er denkt und fühlt mit diesem Verein, ohne dass er es nach außen hin besonders zum Ausdruck bringt. Kurz gesagt, Wolfgang ist immer da, wenn es gilt, zu helfen und Arbeitsdienste zu leisten oder Aufgaben für den Verein zu übernehmen.
Dafür danken wir ihm ganz herzlich mit unserer Auszeichnung Sportler des Jahres!
2007
Brigitte Gottwald
Die Mitgliederehrung wurde auch in diesem Jahr wieder im Rahmen des Neujahrsempfangs vorgenommen.
Sportlerin des Jahres wurde Brigitte Gottwald. Sie leitet seit vielen Jahren die Damengymnastik als Übungsleiterin und führte 1990 regelmäßigen Walking-Kurse ein. Des Weiteren engagierte sie sich als Beisitzerin im Vorstand und ist eine fleißige Helferin bei den Veranstaltungen des TVD.
Ausgezeichnet wurde sie insbesondere wegen ihrer selbstlosen Art sich für den Verein einzusetzen und dies freiwillig, ohne großartig gefragt zu sein.
2006
Helga Pauly-Gegenheimer
ist seit frühester Kindheit beim Turnverein Diedenbergen dabei. Als 12jährige engagierte sie sich als Übungsleiterin, begeisterte sich bereits 1959 für das Deutsche Turnfest und ließ seitdem fast keines mehr ausfallen.
Ihr Engagement begann mehr mit dem Geräteturnen, weniger mit der Leichtathletik um dann sich dem Tänzerischen zu widmen. Seit dem 15. Lebensjahr war sie in Tanzgruppen und im Gardetanz aktiv. Später hat sie sogar begonnen selbst Tänze zu choreographieren.
Als Übungsleiterin trainiert sie seit 1980 Kindertanzgruppen. Wir konnten bereits häufig einen imposanten Eindruck der „Power-Kids“ gewinnen. Die Truppe führt nicht nur auf internen Feierlichkeiten ihre Künste vor, sondern auch bei der Gau- Gymnastikschau und kleineren Wettkämpfen.
Der Grund für die heutige Ehrung liegt aber ganz wo anders: Mehr oder weniger kam Helga 1990 durch Zufall zum Ringtennis. Eine Sportart, die in der näheren und weiteren Umgebung nur vom TV Diedenbergen angeboten wird. Seitdem wurde sie mehrfach Hessenmeisterin im Einzel, Doppel und auch im Mixed. Besonders erfolgreich war das Jahr 2006, wo sie Süddeutsche Meisterin im Einzel und bei der Deutschen Meisterschaft den 4. Platz erreichte.
Für diese herausragende sportliche Leistung, ist sie für uns die Sportlerin des Jahres.
2005
Christel Dangel
ist im November 1975 dem Turnverein kurz nach ihrem Zuzug nach Diedenbergen beigetreten. Dort hat sie sich der Damengymnastikgruppe angeschlossen. Bereits 1976 hat sie sich als Helferin beim Kinderturnen zur Verfügung gestellt. Nach dem Erwerb der Übungsleiterlizenz beim Landessportbund übernahm sie dann eine eigene Kinderturngruppe bis zum Jahre 1985.
1986 wurde die Seniorengruppe gegründet und Christel übernahm zunächst mit Emmy Rohr zusammen die Übungsstunden für die Senioren. Sie und vor allem die Damen der Seniorengruppe hatten soviel Spaß in dieser Turnstunde, dass Christel der Gruppe bis zum 31.12.2005 treu blieb.
Aus familiären Gründen, die Enkelkinder fordern die Oma, hat sie ihre Übungsleitertätigkeit aufgegeben. Christel war genau 30 Jahre Übungsleiterin in unserem Verein und ist immer zur Stelle, wenn Organisatoren und / oder Helfer gesucht wurden.
Sie bleibt uns aber erhalten, denn sie hat zugesagt, sich weiterhin in den Dienst des Vereins zu stellen, und da wollen wir nicht auf ihre Hilfe und ihren Rat verzichten.
Christel hat viel für die Gemeinschaft in unserem Verein getan und dafür möchten wir ganz herzlich danke sagen. Als kleine Anerkennung für das Engagement wurde sie zur Sportlerin des Jahres 2005 gewählt. Christel Dangel ist damit die erste Person, die den Pokal zum zweiten Mal erhält.




